Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Buka­rest

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Titel

Sebil ist Euro­pa­meis­te­rin!

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Turnierplakat auf Mülleimer

Vom 21. bis zum 25. August 2013 fan­den in der rumä­ni­schen Haupt­stadt Buka­rest die 5. Tae­kwon­do-Euro­pa­meis­ter­schaf­ten der Kadet­ten statt.

386 Sport­ler der Jahr­gän­ge 2001 bis 1999 (also zwi­schen 11 und 14 Jah­ren) waren von den 41 teil­neh­men­den Län­dern für ihre Natio­nal­teams auf­ge­stellt wor­den.

Die Wett­kämp­fe wur­den in jeweils zehn Gewichts­klas­sen für Mäd­chen und Jun­gen aus­ge­tra­gen. Nur Spa­ni­en, die Tür­kei und Russ­land stell­ten voll­stän­di­ge Teams mit 20 Teil­neh­mern. Aus Rumä­ni­en tra­ten 19 Sport­ler an, aus Kroa­ti­en, Ser­bi­en, der Ukrai­ne, Ita­li­en und Zypern waren je 17 Wett­kämp­fer ange­reist. Es folg­ten Bul­ga­ri­en mit 15 und Mol­da­wi­en mit 14 Star­tern. 13 Teil­neh­mer stell­ten neben Deutsch­land auch noch Groß­bri­tan­ni­en, Aser­bai­dschan und Weiß­russ­land. Frank­reich konn­te zwölf, Polen elf und Schwe­den zehn Wett­kämp­fer auf­bie­ten. Alle ande­ren 23 Län­der, also mehr als die Hälf­te, tra­ten mit weni­ger als zehn Sport­lern an.

Nach­dem die Deut­sche Tae­kwon­do Uni­on (DTU) im Vor­feld bekannt gege­ben hat­te, dass eine Betei­li­gung an der Kadet­ten-EM nicht im Jah­res­etat vor­ge­se­hen war, stand die Teil­nah­me Deutsch­lands auf der Kip­pe.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Die Sportler des DTU-Teams mit ihren Medaillen und den Mannschafts-Pokalen

Dank der Zusa­ge des Prä­si­den­ten der Baye­ri­schen Tae­kwon­do Uni­on (BTU) Rei­ner Hofer und des BTU-Vize­prä­si­den­ten Wirt­schaft und Finan­zen Gerd Kohl­ho­fer, die Kos­ten ihrer Sport­ler zu über­neh­men, konn­te der Start einer Mann­schaft mit zehn Sport­lern aus Bay­ern und je einem aus Baden-Würt­tem­berg, Rhein­land-Pfalz und Nord­rhein-West­fa­len doch noch ermög­licht wer­den.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Hasim Celik, Nurettin Yilmaz, Özer Gülec und Abdullah Ünlübay während der Mittagspause

Im von Jugend-Bun­des­trai­ner Mar­co Schei­ter­bau­er zusam­men­ge­stell­ten Team befan­den sich unse­re Sport­ler Sebil Sara Kaya, Seli­na Öztürk und Malik Güleç. Zur Unter­stüt­zung der jun­gen Ath­le­ten waren die Bun­des­dis­zi­plin­trai­ner Nuret­tin Yıl­maz und Özer Güleç sowie die Phy­sio­the­ra­peu­tin Julia Klau­ke mit­ge­reist.

Mit Abdul­lah Ünlübay, der als inter­na­tio­na­ler WTF-Kampf­rich­ter fun­gier­te, war noch ein wei­te­rer Bay­er in Buka­rest ver­tre­ten.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Angehörige und Unterstützer während der Reise
Foto: Ernst Beck­stein
Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Familie Beckstein
Fami­lie Beck­stein

Selbst­ver­ständ­lich woll­ten auch eini­ge Eltern ihre Kin­der zu solch einem beson­de­ren Ereig­nis wie der Teil­nah­me an ihrer ers­ten Euro­pa­meis­ter­schaft beglei­ten und so orga­ni­sier­ten wir wie­der Flü­ge und Unter­kunft für eine Rei­se­grup­pe, die sich schließ­lich aus ins­ge­samt elf Per­so­nen aus fünf baye­ri­schen Ver­ei­nen zusam­men­setz­te.

Die rumä­ni­sche Haupt­stadt Buka­rest galt frü­her als das Paris des Ostens, was sich vor allem auf eine gene­rel­le Ähn­lich­keit in Bezug auf den Archi­tek­tur­stil vie­ler Gebäu­de­fas­sa­den bezog. Außer­dem besitzt die Stadt lan­ge Bou­le­vards und einen Tri­umph­bo­gen nach Pari­ser Vor­bild.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Bukarester Sehenswürdigkeiten
Fotos: Ernst Beck­stein und Wiki­pe­dia

Aller­dings feh­len ihr ver­gleich­ba­re, das Stadt­bild domi­nie­ren­de Sehens­wür­dig­kei­ten, wie zum Bei­spiel der Eif­fel­turm, die Kathe­dra­le Not­re Dame oder die Basi­li­ka Sacré-Cœur. Der neo­sta­li­nis­ti­sche Dik­ta­tor Nico­lae Ceauşes­cu ließ wäh­rend sei­ner Herr­schaft in den 70er und 80er Jah­ren des ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts gro­ße Tei­le der his­to­ri­schen Alt­stadt abrei­ßen, um kom­mu­nis­ti­sche Vor­zei­ge­bau­ten zu errich­ten. Das pro­mi­nen­tes­te Bei­spiel dafür ist das „Haus des Vol­kes”, ein gigan­ti­scher, prunk­voll aus­ge­stat­te­ter Palast und nach dem Washing­to­ner Pen­ta­gon das zweit­größ­te Gebäu­de der Welt, das heu­te als Sitz des rumä­ni­schen Par­la­men­tes dient. Die noch erhal­te­ne ursprüng­li­che Bebau­ung befin­det sich dage­gen zu einem gro­ßen Teil in einem schlech­ten Zustand. Über­all sind brö­ckeln­de Fas­sa­den, schlag­loch­über­sä­te und ver­dreck­te Stra­ßen und Fuß­we­ge, ver­streu­ter Müll und streu­nen­de Hun­de zu sehen. Ande­rer­seits gibt es in der fast zwei Mil­lio­nen Ein­woh­ner zäh­len­den und damit bei Wei­tem größ­ten Stadt des Lan­des durch­aus auch west­lich anmu­ten­de Stadt­vier­tel mit reno­vier­ten Vil­len, Neu­bau­ten und moder­nen Ein­kaufs­zen­tren.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Frank Rüppel und Vasileios Katsaros
Frank Rüp­pel und Vasi­lei­os Kats­aros

Rumä­ni­en ist seit 2007 Mit­glied der Euro­päi­schen Uni­on, hat jedoch noch nicht den Euro ein­ge­führt. Das Land ver­fügt über etwa zwei Drit­tel der Flä­che Deutsch­lands, besitzt aber mit ca. 20 Mil­lio­nen nur ein Vier­tel so vie­le Ein­woh­ner. Rumä­ni­ens Wirt­schaft wird von Acker­bau, der Nut­zung von Boden­schät­zen wie Koh­le, Gas und Erd­öl sowie der Elek­tro­nik-Indus­trie als einer der welt­weit größ­ten Her­stel­ler von Com­pu­ter-Kom­po­nen­ten bestimmt. In den Tou­ris­mus­sek­tor, der bis­her nur eine klei­ne Rol­le spielt, wird aktu­ell ver­stärkt inves­tiert, unter ande­rem in den Bau des Groß­pro­jekts „Dra­cu­la-Park” bei Buka­rest. Trotz einer erstaun­lich nied­ri­gen Arbeits­lo­sen­quo­te von der­zeit unge­fähr 7 %, suchen vie­le Rumä­nen Arbeit im Aus­land, vor allem in Spa­ni­en und Ita­li­en.

Unge­ach­tet der lan­gen kom­mu­nis­ti­schen Herr­schaft sind 87 % der Rumä­nen ortho­do­xe, 6 % evan­ge­lisch-pro­tes­tan­ti­sche und 6 % katho­li­sche Chris­ten. Ver­schwin­dend gerin­ge Antei­le der Bevöl­ke­rung sind Mus­li­me (0,3 %), kon­fes­si­ons­los (0,2 %) und Juden (0,1 %). Obwohl die Richt­li­ni­en der EU Rumä­ni­en vor­schrei­ben, sich rechts­staat­li­chen Prin­zi­pi­en zu ver­pflich­ten, die immer noch weit ver­brei­te­te Kor­rup­ti­on zu bekämp­fen, eine unab­hän­gi­ge Jus­tiz auf­zu­bau­en und funk­tio­nie­ren­de Behör­den zu schaf­fen, kann sich das Land laut unab­hän­gi­ger Stu­di­en nur lang­sam von den Fol­gen jahr­zehn­te­lan­ger Dik­ta­tur und Miss­wirt­schaft erho­len. Und auch um den Min­der­hei­ten­schutz der ein­hei­mi­schen Roma ist es schlecht bestellt. Die Hoff­nun­gen, dass es nach dem EU-Bei­tritt mit der hei­mi­schen Wirt­schaft auf­wärts gehe, sind einer all­ge­mei­nen Ent­täu­schung gewi­chen und in der Öffent­lich­keit hat sich eine Art West- und Euro­pa­f­rust breit gemacht, wie es der Deutsch­land­funk for­mu­lier­te.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - René Ackermann mit seiner Mutter Steffi
René Acker­mann mit sei­ner Mut­ter Stef­fi

Dies deckt sich durch­aus mit den per­sön­li­chen Erfah­run­gen vor Ort. Wäh­rend Japan gemein­hin als das Land des Lächelns gilt, könn­te man Rumä­ni­en in die­ser Hin­sicht durch­aus als des­sen Gegen­teil bezeich­nen. Ob Ser­vice­kräf­te im Gas­tro­no­mie­be­reich, Kas­sie­re­rin­nen im Super­markt, Ver­käu­fe­rin­nen, Taxi­fah­rer oder Pas­san­ten – freund­li­che Gesich­ter sind kaum zu fin­den. Natür­lich ist ein Lächeln nicht zwin­gend ein Beweis für eine freund­li­che Ein­stel­lung und selbst­ver­ständ­lich haben die Men­schen nicht unbe­dingt viel zu lachen im, wie die neu­es­ten Sta­tis­ti­ken bezüg­lich des Brut­to­in­land­pro­duk­tes und des indi­vi­du­el­len Kon­sumin­de­xes bele­gen, ärms­ten Land der Euro­päi­schen Uni­on, aber gera­de im Umgang mit den offen­bar eher sel­te­nen Gäs­ten aus dem Aus­land ist es nicht von Vor­teil, die­se unfreund­lich zu behan­deln (rühm­li­che Aus­nah­men waren bei uns nur der Hotel­ma­na­ger, ein U‑Bahn-Poli­zist und eine net­te älte­re Dame). Auch die über­all, von Super­märk­ten bis zu U‑Bahnhöfen, vor­han­de­nen bewaff­ne­ten Sicher­heits­kräf­te tra­gen nicht dazu bei, dass man sich wohl­fühlt. Viel­leicht sind die Men­schen dies aus ihrer sozia­lis­tisch-dik­ta­to­ri­schen Ver­gan­gen­heit immer noch gewohnt, viel­leicht ist die Gefahr von Dieb­stahl und Raub ange­sichts der extre­men Armut eini­ger Bevöl­ke­rungs­schich­ten sonst zu groß, auf West­eu­ro­pä­er wirkt dies aber eher bedroh­lich. Zu oft war unter Besu­chern zu hören, dass sie nicht mehr wie­der­kom­men wol­len.

Die schlech­te Stim­mung war gera­de in der Wett­kampf­hal­le beson­ders inten­siv zu spü­ren –„dank” der Sicher­heits­kräf­te, die jeg­li­che Freu­den­äu­ße­run­gen im Bereich der Kampf­flä­chen im Ansatz unter­drück­ten. Sogar nach den Final­kämp­fen wur­den jun­gend­li­che Sport­ler, die mit Fah­nen zu ihren sieg­rei­chen Mann­schafts­ka­me­ra­den stür­men woll­ten, um sie jubelnd zu umar­men und nicht etwa anzu­grei­fen, mit mas­si­vem Kör­per­ein­satz von ihren Absich­ten abge­hal­ten. Väter, die stolz ihre erfolg­rei­chen Kin­der foto­gra­fie­ren woll­ten und des­halb ein­zel­ne Secu­ri­ty-Mit­ar­bei­ter mit freund­li­chen Ges­ten dar­um baten, aus dem Weg zu gehen, wur­den böse ange­fein­det, „natür­lich” ohne ihrem Wunsch Fol­ge zu leis­ten.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Das DTU-Team auf den Zuschauerrängen

Gera­de bei einer Meis­ter­schaft der Kadet­ten, bei der die Teil­neh­mer noch sehr jung sind, war der Ein­satz von offen­bar für den Schutz von VIPs vor gewalt­sa­men Anschlä­gen aus­ge­bil­de­ten Body­guards abso­lut unan­ge­mes­sen. Immer wie­der reagier­te die Secu­ri­ty auf harm­lo­se Klei­nig­kei­ten völ­lig über­zo­gen. Der Begriff der Dees­ka­la­ti­on, ein wich­ti­ges Instru­ment, um Kon­flikt­si­tua­tio­nen zu ent­schär­fen, ist offen­sicht­lich bei der Aus­bil­dung der bei der EM ein­ge­setz­ten Sicher­heits­kräf­te ein Fremd­wort geblie­ben. Mehr­fach waren Pro­vo­ka­tio­nen zu beob­ach­ten, die zu kör­per­li­chen Aus­ein­an­der­set­zun­gen zu kip­pen droh­ten und die nur durch beson­ne­nes Ver­hal­ten der Zuschau­er, nicht der für die Sicher­heit Ver­ant­wort­li­chen, ver­mie­den wer­den konn­ten.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Tahir Gülec, Christos Pragalos, Nikos Karamangiolis als Zuschauer
Tahir Gülec, Chris­tos Pra­ga­los und Nikos Kara­man­gio­lis

Auch im Umgang mit der Pres­se wur­de äußerst will­kür­lich ver­fah­ren. Die von der Euro­päi­schen Tae­kwon­do Uni­on (ETU) als dem eigent­li­chen Ver­an­stal­ter der EM durch­ge­führ­te und mit einem offi­zi­el­len Pres­se-Umhän­ger doku­men­tier­te Akkre­di­tie­rung wur­de in selbst­ge­fäl­li­ger Wei­se nach Belie­ben igno­riert. Ver­su­che, die Lage zu ent­span­nen, wur­den durch das Nicht­vor­han­den­sein der gerings­ten Bereit­schaft zu einem Gespräch im Keim erstickt. Das Feh­len jeg­li­cher Eng­lisch-Kennt­nis­se auf Sei­ten der Secu­ri­ty-Kräf­te war dabei nicht gera­de för­der­lich. Aber selbst auf höchs­ter Ebe­ne wur­de ein Gesprächs­ver­such in unver­hält­nis­mä­ßi­ger, abso­lut unan­ge­brach­ter und extrem aggres­si­ver Wei­se unter­bun­den. Die in der, in sehr holp­ri­gem Eng­lisch gehal­te­nen, Aus­schrei­bung für die Ver­an­stal­tung for­mu­lier­ten Leit­bil­der, wie Tole­ranz und Har­mo­nie, muss­ten ange­sichts der vor Ort erleb­ten Rea­li­tät wie blan­ker Hohn wir­ken.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Ein Teil des DTU-Temas in der Pause

Einen Licht­blick bot die uner­schüt­ter­lich gut gelaun­te spa­ni­sche Mann­schaft, die sich durch all das nicht von ihrer per­ma­nen­ten Fei­er­stim­mung abbrin­gen ließ. Ihre Fröh­lich­keit trotz des weit hin­ter den Erwar­tun­gen geblie­be­nen sport­li­chen Erfolgs war eine Wohl­tat.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Zugangsbereich für die Sportler

In Bezug auf die Orga­ni­sa­ti­on der Ver­an­stal­tung erwies sich der rumä­ni­sche Aus­rich­ter über­ra­schen­der­wei­se als äußerst qua­li­fi­ziert. Die Abläu­fe bei der Kon­trol­le der Schutz­aus­rüs­tung und dem Test der elek­tro­ni­schen Wes­ten in einer eigens abge­trenn­ten „Kabi­ne” sowie beim Ein­lass der Sport­ler in den Wett­kampf­be­reich waren gut gere­gelt und wur­den mit Kampf­num­mern und Namen deut­lich ver­ständ­lich über die Laut­spre­cher durch­ge­sagt. So fiel das Feh­len einer Anzei­ge der aktu­el­len Kampf­num­mern im Zugangs­be­reich nicht wei­ter nega­tiv auf. Der Ter­min­plan konn­te dem­zu­fol­ge sehr gut ein­ge­hal­ten wer­den, die weni­gen Ver­schie­bun­gen wur­den recht­zei­tig bekannt gege­ben.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Halleninnenraum vor den Wettkampfflächen

Die Kämp­fe wur­den auf drei Mat­ten mit je zwei von allen Zuschau­er­be­rei­chen gut ein­seh­ba­ren Moni­to­ren aus­ge­tra­gen und auf der Home­page der Rumä­ni­schen Tae­kwon­do Föde­ra­ti­on wur­de ein Live­stream ange­bo­ten.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Halleninnenraum von oben

Aller­dings sorg­ten die nur klein auf Moni­to­ren an den Wett­kampf­flä­chen ange­zeig­ten Kampf­num­mern wie­der ein­mal für viel Hin- und Her­lau­fen und etwas Unmut bei den Zuschau­ern.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - René Ackermann als Fahnenträger mit Malik Gülec

Wie bei den „erwach­se­nen” Euro­pa­meis­ter­schaf­ten gab es auch bei den Kadet­ten einen Ein­marsch der Mann­schaf­ten mit Fah­nen­trä­gern (für das deut­sche Team durf­te René Acker­mann die­se ehren­vol­le Auf­ga­be über­neh­men) und jeden Tag nach dem Ende der Wett­kämp­fe eine Sie­ger­eh­rung mit Trepp­chen, Medail­len­um­hän­gen, Fah­nen­his­sen und Natio­nal­hym­ne.

Die äußerst geräu­mi­ge, 1974 eröff­ne­te Hal­le war sehr gut aus­ge­sucht wor­den. Mit ca. 5000 Sitz­plät­zen bot sie viel Bewe­gungs­frei­heit für Zuschau­er und Sport­ler.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Wettkampfhalle

Bezüg­lich des Erhal­tungs­zu­stan­des und ins­be­son­de­re der Sau­ber­keit durf­te man jedoch kei­ne deut­schen Maß­stä­be anle­gen. Die Belüf­tungs­an­la­ge arbei­te­te trotz ihres Alters ange­sichts der kon­stant deut­lich über der 30°-Grenze lie­gen­den Außen­tem­pe­ra­tu­ren ganz akzep­ta­bel.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Parkanlage um die Halle

Außer­dem lag die Hal­le in einer rie­si­gen und sehr schö­nen Park­an­la­ge, des­sen zahl­rei­che Nah­erho­lungs­an­la­gen wie Lie­ge­wie­sen, Trink­was­ser­brun­nen, Sport­an­la­gen, Spiel­plät­ze und sogar dau­er­haft instal­lier­te Jahr­markt-Fahr­ge­schäf­te von der Bevöl­ke­rung aus­gie­big genutzt wur­den.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Das DTU-Team bei der Mittagspause auf der Halleneingangstreppe - Bild 01

Zwar wur­den in der Hal­le mit­tags Essens­ra­tio­nen für die Sport­ler aus­ge­ge­ben, aber ab dem zwei­ten Tag zog es die deut­sche Mann­schaft vor, sich ihr Mit­tag­essen bei der nahe gele­ge­nen Trat­to­ria zu holen oder von einem sehr guten tür­ki­schen Restau­rant kom­men zu las­sen. Dies konn­te aller­dings nicht ver­hin­dern, dass die meis­ten Team­mit­glie­der, ob alt oder jung, unter Ver­dau­ungs­pro­ble­men zu lei­den hat­ten.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Das DTU-Team bei der Mittagspause auf der Halleneingangstreppe - Bild 02

Als ers­te unse­rer Sport­ler war Sebil am zwei­ten Tag der EM an der Rei­he. Sie trat zwar nicht unbe­dingt als ein­deu­ti­ge Favo­ri­tin an, trotz­dem ruh­ten gro­ße Hoff­nun­gen auf ihr. Sie und die Fran­zö­sin Iman Cou­vil­lers hat­ten in die­sem Jahr die euro­päi­schen A‑Class-Tur­nie­re domi­niert, aber da nicht gesetzt wor­den war, hat­te das Los lei­der bestimmt, dass die bei­den Dau­er-Kon­kur­ren­tin­nen bereits im Vier­tel­fi­na­le gegen­ein­an­der antre­ten muss­ten. Damit wür­de eine der bei­den leer aus­ge­hen und kei­ne Medail­le mit nach Hau­se neh­men kön­nen.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Sebil Sara Kaya mit ihrem Onkel Sinan
Sebil Sara Kaya mit ihrem Onkel Sinan

Um eine Euro­pa­meis­ter­schaft zu gewin­nen, muss zum rich­ti­gen Zeit­punkt alles zusam­men­kom­men und auch das sprich­wört­li­che Quänt­chen Glück gehört dazu. An die­sem Tag war es ein­deu­tig auf Sebils Sei­te. Nach einem kla­ren 13:4 Sieg gegen ihre ers­te Geg­ne­rin aus der Schweiz, stell­te Sebil anschlie­ßend die Ner­ven der Zuschau­er auf eine har­te Pro­be. Sie gewann ihre fol­gen­den Kämp­fe alle mit einer äußerst gerin­gen Punkt­aus­beu­te und mit je nur einem Punkt Unter­schied. Iman schlug sie 1:0, im Halb­fi­na­le gegen eine Spa­nie­rin konn­te sie sich mit 2:1 durch­set­zen und das Fina­le gegen eine Rus­sin muss­te nach dem Stand von 2:2 in die vier­te Run­de, die sie im Fal­len mit dem Gol­den Point gewann. Hät­te sie in die­ser Situa­ti­on nicht den ent­schei­den­den Tref­fer gesetzt, wäre sie mit ihrer zwei­ten Ver­war­nung wegen Hin­fal­lens und damit einem gan­zen Minus­punkt aus­ge­schie­den.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Sebil Sara Kaya bei der Siegerehrung

Dank ihrer Ner­ven­stär­ke und dem dis­zi­pli­niert-genau­en Befol­gen der von ihrem Trai­ner Özer Güleç vor­ge­ge­be­nen Stra­te­gie, nicht unüber­legt anzu­grei­fen, son­dern den Kampf zu kon­trol­lie­ren, sicher­te sich Sebil den Euro­pa­meis­ter-Titel und konn­te damit alle in sie gesetz­ten Hoff­nun­gen mehr als erfül­len!

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Selina Öztürk mit ihrer Mutter Nurgül
Seli­na Öztürk mit ihrer Mut­ter Nur­gül

Am drit­ten Wett­kampf­tag waren Seli­na und Malik an der Rei­he. Wäh­rend Malik lei­der nicht sein Leis­tungs­po­ten­zi­al abru­fen konn­te und gleich im ers­ten Kampf einem Fran­zo­sen sang- und klang­los mit 4:8 unter­lag, war Seli­na in her­vor­ra­gen­der Ver­fas­sung. Trotz deut­lich grö­ße­rer Geg­ne­rin­nen konn­te sie Angrif­fe zum Kopf gut blo­cken und mit kraft­vol­len Wes­t­en­tref­fern kon­tern. Ihren ers­ten Kampf gegen eine Aser­bai­dscha­ne­rin gewann sie vor­zei­tig mit 17:5 und auch im zwei­ten, dem Vier­tel­fi­na­le, lag sie weni­ge Sekun­den vor Schluss gegen ihre Geg­ne­rin aus der Tür­kei mit 10:6 vor­ne, als sie nach meh­re­ren Ver­war­nun­gen wegen Ver­las­sens der Wett­kampf­flä­che ihre ach­te Ver­war­nung auf­grund eines Angriffs nach einer Kampf­un­ter­bre­chung, die sie lei­der über­se­hen hat­te, erhielt und dadurch dis­qua­li­fi­ziert wur­de. Seli­na war durch das Aus­schei­den kurz vor dem schon sicher geglaub­ten Gewinn einer Medail­le natür­lich schreck­lich ent­täuscht, kann aber trotz­dem sehr stolz auf ihren star­ken Auf­tritt bei der EM sein. Sie hat sich im Ver­gleich zu den dies­jäh­ri­gen Bel­gi­an Open, bei denen sie Gold gewon­nen hat­te, deut­lich gestei­gert und kann nun dar­an arbei­ten, ihre EM-bewähr­te Kampf­stra­te­gie wei­ter zu ver­bes­sern.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Die bayerischen Sportler des DTU-Teams mit ihren Medaillen und den Trainern Nurettin Yilmaz und Özer Gülec sowie Kampfrichter Abdullah Ünlübay

Sport­ler der BTU konn­ten sich wei­te­re drei Medail­len sichern.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Frank Rüppel mit seiner Goldmedaille und seiner Mutter Claudia
Frank Rüp­pel mit sei­ner Mut­ter Clau­dia

Dar­un­ter ein zwei­ter Euro­pa­meis­ter-Titel für Frank Rüp­pel von der TG All­gäu, der damit aus deut­scher Sicht für die posi­ti­ve Über­ra­schung der EM sorg­te.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Frank Rüppel bei der Siegerehrung

Inter­na­tio­nal bis­her noch wenig erfah­ren, kämpf­te er sich trotz­dem beherzt gegen einen Mol­da­wi­er, einen Zyprio­ten, einen Rumä­nen und einen Weiß­rus­sen bis ins Fina­le vor und gewann auch die­ses gegen einen Geg­ner aus der Tür­kei knapp, aber ver­dient.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Ela Aydin und Sophia Karamangiolis mit ihren Medaillen und Vereinstrainer Demirhan Aydin
Ela Aydın und Sophia Kara­man­gio­lis mit ihrem Ver­eins­trai­ner Demir­han Aydın

Die zum enge­ren Favo­ri­ten­kreis zäh­len­den bei­den Sport­le­rin­nen des TSV 1865 Dach­au, Sophia Kara­man­gio­lis und Ela Aydın hol­ten Sil­ber und Bron­ze.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Sophia Karamangiolis bei der Siegerehrung

Sophia besieg­te in ihrem ers­ten Kampf ihre Geg­ne­rin aus Groß­bri­tan­ni­en und im zwei­ten Kampf eine Ser­bin. Auch das Halb­fi­na­le gegen eine Kroa­tin ging nach der ver­let­zungs­be­ding­ten Auf­ga­be ihrer Geg­ne­rin zu Sophi­as Guns­ten aus. Im Fina­le traf sie dann auf eine Tür­kin, der sie nach einem packen­den und bis zum Schluss völ­lig offe­nen Kampf knapp unter­lag.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Ela Aydin bei der Siegerehrung

Ela gewann ihre ers­ten Kämp­fe gegen Geg­ne­rin­nen aus Russ­land, Groß­bri­tan­ni­en und Ungarn, bevor sie ihr Halb­fi­na­le gegen die spä­te­re Erst­plat­zier­te aus Spa­ni­en ver­lor.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - René Ackermann mit seiner Bronzemedaille und Vereinstrainer Sasan Dalirnejad
René Acker­mann mit sei­nem Ver­eins­trai­ner Sasan Dalir­ne­jad

Die fünf­te Medail­le für die DTU, eine zwei­te bron­ze­ne, steu­er­te René Acker­mann von der Sport­schu­le AITASPORTS (Tae­kwon­do Uni­on Rhein­land-Pfalz – TURP) bei. René konn­te sei­ne ers­ten bei­den Kämp­fe gegen Geg­ner aus Weiß­russ­land und Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na klar gewin­nen, bevor er sich im Halb­fi­na­le sei­nem Geg­ner aus Russ­land geschla­gen geben muss­te.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Vasileios Katsaros mit Eugen Meinking
Vasi­lei­os Kats­aros mit Eugen Mein­king

Neben die­sen sehr erfreu­li­chen Erfol­gen gab es aller­dings auch eini­ge nega­ti­ve Über­ra­schun­gen. Vasi­lei­os Kats­aros (KSC Leo­pard), dank sei­ner zahl­rei­chen A‑Class-Erfol­ge für vie­le der aus­sichts­reichs­te Medail­len­an­wär­ter im DTU-Team, konn­te zwar sei­ne ers­ten bei­den Kämp­fe gewin­nen, schied aber dann im Vier­tel­fi­na­le gegen einen Schwe­den aus und blieb somit ohne Medail­le.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 Bukarest - Isabel Beckstein mit ihrem Vereinstrainer Horst Scholz
Isa­bel Beck­stein mit ihrem Ver­eins­trai­ner Horst Scholz

Ähn­lich erging es Isa­bel Beck­stein und Sühe­da Nur Güler, auf­grund ihrer Leis­tun­gen in den ver­gan­ge­nen bei­den Jah­ren eben­falls viel­ver­spre­chen­de Kan­di­da­tin­nen für einen Platz auf dem Trepp­chen. Isa­bel schied über­ra­schen­der­wei­se gleich im ers­ten Kampf gegen eine Ita­lie­ne­rin aus. Sühe­da konn­te ihren Auf­takt­kampf vor­zei­tig gewin­nen, muss­te sich dann aber im zwei­ten Kampf der spä­te­ren Zweit­plat­zier­ten aus Bul­ga­ri­en in der Gol­den-Point-Run­de geschla­gen geben.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Sophia Karamangiolis mit Charleen Cornelius
Sophia Kara­man­gio­lis mit Char­le­en Cor­ne­li­us

Auch alle ande­ren Sport­ler, ob sie nun ein­zel­ne Kämp­fe gewon­nen haben oder ohne einen Sieg aus­ge­schie­den sind,

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Panagiotis Pragalos mit Lidia Fernandez Ruiz
Panagio­tis Pra­ga­los mit Lidia Fer­nan­dez Ruiz

haben ver­sucht, ihr Bes­tes zu geben und kön­nen stolz dar­auf sein, dass sie die Far­ben ihres Lan­des bei einer Euro­pa­meis­ter­schaft ver­tre­ten durf­ten.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Das DTU-Teams mit den gewonnenen Medaillen und den Trainern Marco Scheiterbauer, Nurettin Yilmaz und Özer Gülec sowie Kampfrichter Abdullah Ünlübay und Physiotherapeutin Julia Klauke

Die deut­sche Mann­schaft konn­te mit 2 x Gold, 1 x Sil­ber und 2 x Bron­ze die größ­te Medail­len­aus­beu­te der bis­he­ri­gen fünf Kadet­ten-Euro­pa­meis­ter­schaf­ten erzie­len und sich damit in der Team­wer­tung einen sehr guten, mit Aser­bai­dschan geteil­ten, 4. Platz hin­ter Russ­land, Kroa­ti­en und der Tür­kei und vor so gro­ßen Tae­kwon­do-Natio­nen wie Spa­ni­en, Groß­bri­tan­ni­en und Frank­reich erkämp­fen.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Siegerehrung der Mannschaftswertung
Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Tahir Gülec mit Sebil Sara Kaya
Tahir Gülec mit Sebil Sara Kaya

Tahir, der in die­sem Jahr der ers­te deut­sche Senio­ren-Welt­meis­ter seit 18 Jah­ren gewor­den ist, hat­te sich 2005 mit dem Sieg bei der ers­ten Kadet­ten-EM sei­nen ers­ten gro­ßen inter­na­tio­na­len Erfolg geholt.

Sebil steht nun an der glei­chen Stel­le wie Tahir vor acht Jah­ren und auch sie hat mit hoher Wahr­schein­lich­keit eine gro­ße sport­lli­che Zukunft vor sich. Soll­te sie mit der glei­chen Ent­schlos­sen­heit, der glei­chen Dis­zi­plin und dem glei­chen Sie­ges­wil­len wie bis­her wei­ter­ma­chen, dürf­ten wei­te­re inter­na­tio­na­le Titel nicht lan­ge auf sich war­ten las­sen. Die nächs­te Gele­gen­heit zu einem ganz beson­de­ren Erfolg hat sie bereits im kom­men­den Jahr bei der ers­ten Welt­meis­ter­schaft der Kadet­ten.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Plakat 2. Behinderten-Europameisterschaft

Um mehr Auf­merk­sam­keit für die der­zeit noch wenig beach­te­ten Tae­kwon­do-Meis­ter­schaf­ten für behin­der­te Sport­ler zu erlan­gen, wer­den die­se im Zusam­men­hang mit ande­ren gro­ßen Tae­kwon­do-Events ver­an­stal­tet. In die­sem Jahr fand die vier­te Behin­der­ten-WM im Juni am ers­ten Tag der Swiss Open in Lau­sanne statt und die (erst zwei­te) Behin­der­ten-EM wur­de einen Tag vor der Kadet­ten-EM in Buka­rest aus­ge­tra­gen, wie­der ohne deut­sche Betei­li­gung.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Behinderten-Weltmeisterin Viktoriia Marchuk mit ihrer Trainerin Yuliya Volkova
Vik­to­ri­ia Mar­chuk mit ihrer Trai­ne­rin Yuli­ya Vol­ko­va

Ins­ge­samt waren ca. 50 Sport­ler gemel­det, dar­un­ter Haşim Çelik vom KSC Leo­pard in Nürn­berg, der für die Tür­kei kämpft und in Lau­sanne zum ers­ten Mal Welt­meis­ter gewor­den war, und Vik­to­ri­ia Mar­chuk aus der Ukrai­ne, die im letz­ten Jahr mit unse­rer Hil­fe bei der Behin­der­ten-WM auf Aru­ba teil­neh­men und sich den Welt­meis­ter-Titel holen konn­te und der es in der Schweiz gelun­gen war, ihren Titel zu ver­tei­di­gen. Lei­der konn­ten die bei­den amtie­ren­den Behin­der­ten-Welt­meis­ter ihren Erfolg nicht auch auf Euro­pa-Ebe­ne wie­der­ho­len. Auf­grund der nied­ri­gen Teil­neh­mer­zahl wur­den vie­le Kate­go­rien, die sich nicht nur nach dem Gewicht, son­dern auch nach dem Behin­de­rungs­grad rich­ten, zusam­men­ge­legt, um kampf­lo­se Kate­go­rien zu ver­mei­den.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Viktoriia Marchuk bei der Siegerehrung

Eine der Leid­tra­gen­den die­ser Ver­fah­rens­wei­se war Vik­to­ri­ia, die im Halb­fi­na­le einer Sport­le­rin unter­lag, die im Gegen­satz zu ihr noch einen Block­arm hat­te.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Hasim Celik bei der Siegerehrung

Haşim, der in sei­nem ers­ten Kampf eine sehr gute Leis­tung zeig­te, muss­te sich im Kampf um Gold einem Wett­kämp­fer aus Aser­bai­dschan geschla­gen geben.

Die Natio­nen­wer­tung der Behin­der­ten-EM gewan­nen die drei größ­ten Teams: Russ­land, die Tür­kei und Aser­bai­dschan.

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Bukarest - Ela Aydin, Sebil Sara Kaya und Frank Rüppel mit ihren Medaillen
Ela Aydin, Sebil Sara Kaya und Frank Rüp­pel

Wir gra­tu­lie­ren allen Medail­len­ge­win­nern, vor allem den frisch­ge­ba­cke­nen Euro­pa­meis­tern!

Foto­al­bum von der Anrei­se der Eltern auf der Face­book-Sei­te von Tae­Kwon­Do Özer

Foto­al­bum von der Behin­der­ten-EM auf der Face­book-Sei­te von Tae­Kwon­Do Özer

Foto­al­bum vom 1. Wett­kampf­tag der Kadet­ten-EM auf der Face­book-Sei­te von Tae­Kwon­Do Özer

Foto­al­bum vom 2. Wett­kampf­tag der Kadet­ten-EM auf der Face­book-Sei­te von Tae­Kwon­Do Özer

Foto­al­bum vom 3. Wett­kampf­tag der Kadet­ten-EM auf der Face­book-Sei­te von Tae­Kwon­Do Özer

Foto­al­bum vom 4. Wett­kampf­tag der Kadet­ten-EM auf der Face­book-Sei­te von Tae­Kwon­Do Özer

Foto­al­bum von der Rück­rei­se auf der Face­book-Sei­te von Tae­Kwon­Do Özer

Foto­al­bum auf der Face­book-Sei­te von Uğur Kaya

Kadetten-(U15)-Europameisterschaft 2013 in Buka­rest, Rumä­ni­en, von Don­ners­tag, 22.08.2013 bis Sonn­tag, 25.08.2013:

Sebil KayaJBw-371. Platz
Seli­na ÖztürkJBw-51-

Malik GüleçJBm-49-

(09.09.2013 Alfred Cas­ta­ño)

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