Luxor Open 2014 in Luxor

Luxor Open 2014 in Luxor - Titel
Foto: Hol­ger Wun­der­lich

Gold für Sümey­ye, Sil­ber für Rabia

Die Ägyp­ti­sche Tae­kwon­do Föde­ra­ti­on ließ in die­sem Jahr ihr Welt­rang­lis­ten­tur­nier von Alex­an­dria, der 4,5 Mil­lio­nen Ein­woh­ner zäh­len­den Mit­tel­meer-Metro­po­le am Nil­del­ta, nach Luxor, der mit ca. 0,5 Mil­lio­nen Ein­woh­nern wesent­lich klei­ne­ren Pha­rao­nen-Stadt mit­ten in der Wüs­te, umzie­hen.

Luxor Open 2014 in Luxor - Alexandria
Alex­an­dria
Fotos: Wiki­pe­dia

Obwohl das geschäf­ti­ge Alex­an­dria, nach Kai­ro die zweit­größ­te Stadt Ägyp­tens und ein bedeu­ten­der Indus­trie­stand­ort, über des­sen rie­si­gen Hafen 80 % des ägyp­ti­schen Außen­han­dels abge­wi­ckelt wer­den, und das eher beschau­li­che, von Land­wirt­schaft und Ein­zel­han­del gepräg­te Luxor kaum unter­schied­li­cher sein könn­ten, sind bei­de Städ­te in ihrer Bedeu­tung für den Tou­ris­mus, der wich­tigs­ten Ein­nah­me­quel­le des nord­afri­ka­ni­schen Lan­des, durch­aus ver­gleich­bar.

Alex­an­dria ent­wi­ckel­te sich kurz nach sei­ner Grün­dung 331 v. Chr. durch Alex­an­der den Gro­ßen zu einem der wich­tigs­ten Zen­tren sei­nes Welt­rei­ches. Vor allem die Biblio­thek von Alex­an­dria, die größ­te und bedeu­tends­te der Anti­ke, an der zahl­rei­che berühm­te Gelehr­te erzo­gen wur­den und wirk­ten, der Leucht­turm von Pha­ros, eines der sie­ben Welt­wun­der der Anti­ke, und die unter­was­ser­ar­chäo­lo­gi­schen Fun­de im Hafen zeu­gen von sei­ner groß­ar­ti­gen Ver­gan­gen­heit. Die Blü­te­zeit Alex­an­dri­as hielt auch wäh­rend der römi­schen und der ost­rö­misch-byzan­ti­ni­schen Herr­schaft über Ägyp­ten an. Erst mit der ara­bisch-isla­mi­schen Erobe­rung 641 n. Chr. und end­gül­tig mit der Grün­dung Kai­ros ca. 300 Jah­re spä­ter ver­lor Alex­an­dria an Bedeu­tung.

Luxor Open 2014 in Luxor - Luxor
Luxor
Fotos: Wiki­pe­dia

Luxor dage­gen ist berühmt für sei­ne zahl­rei­chen Bau­ten, gigan­ti­schen Tem­pel und rie­si­gen Pha­rao­nen-Sta­tu­en aus der Zeit des Mitt­le­ren und des Neu­en Rei­ches der alt­ägyp­ti­schen Hoch­kul­tur von ca. 2000 bis 1000 v. Chr. In und um Luxor befin­den sich eini­ge der wich­tigs­ten archäo­lo­gi­schen Stät­ten Ägyp­tens, dar­un­ter die Über­res­te der anti­ken Toten­stadt The­ben und das Tal der Köni­ge mit diver­sen Tem­peln und über 60 Pha­rao­nen-Grä­bern, unter ande­rem auch dem des Tutan­cha­mun.

Doch wäh­rend sich vor eini­gen Jah­ren noch täg­lich 10.000 Besu­cher durch die Gas­sen der Stadt drän­gel­ten, hat der Tou­ris­mus durch Ter­ror­an­schlä­ge, die Unru­hen des soge­nann­ten Ara­bi­schen Früh­lings und die Unsi­cher­heit nach der gewalt­sa­men Macht­über­nah­me des Mili­tärs her­be Rück­schlä­ge erlit­ten, die die Lebens­grund­la­ge eines Groß­teils der Bevöl­ke­rung von Luxor bedro­hen. So mag mit der „unver­gess­li­chen Erfah­rung”, die Gene­ral Ahmed Fou­ly, Prä­si­dent der ägyp­ti­schen, ara­bi­schen und afri­ka­ni­schen Tae­kwon­do Föde­ra­tio­nen, den teil­neh­men­den Sport­lern sicher völ­lig zu Recht ver­sprach, auch die Hoff­nung ver­bun­den sein, mit der erfolg­rei­chen Durch­füh­rung sol­cher Sport­er­eig­nis­se in Luxor und dem damit ver­bun­de­nen Zei­chen der Nor­ma­li­tät wie­der mehr Auf­merk­sam­keit und Inter­es­se auf das impo­san­te Erbe der Pha­rao­nen zu len­ken.

Luxor Open 2014 in Luxor - Rabia Gülec, Daniel Manz, Sümeyye Manz und Damen-Bundestrainer Carlos Esteves
Rabia Güleç, Dani­el Manz, Sümey­ye Manz und Damen-Bun­des­trai­ner Car­los Este­ves vor dem Toten­tem­pel der Hat­schep­s­ut
Foto: Peri­han Güleç

2014 wur­den also statt der 6. Alexandria’s Inter­na­tio­nal Open die 1. Luxor Open aus­ge­tra­gen.

Luxor Open 2014 in Luxor - Rabia Gülec und Sümeyye Manz vor dem Totentempel der Hatschepsut
Rabia Güleç und Sümey­ye Manz vor dem Toten­tem­pel der Hat­schep­s­ut
Foto: Rabia Güleç

Ähn­lich wie schon zuvor beim Tur­nier in Alex­an­dria gab es auch bei den Luxor Open eini­ge orga­ni­sa­to­ri­sche Pro­ble­me und Ter­min­ver­schie­bun­gen. Beson­ders uner­freu­lich war die Ein­füh­rung einer nicht uner­heb­li­chen Team-Mel­de­ge­bühr zusätz­lich zu den Start­ge­büh­ren für die Sport­ler sowie die nach­träg­li­che Strei­chung der Jugend-Kate­go­rien, nach­dem sich dafür nicht genug Teil­neh­mer ange­mel­det hat­ten. Letz­te­res erklär­te zwar die anschlie­ßend erfolg­te Ver­kür­zung des ursprüng­lich vom 12.02. bis 16.02., also an fünf Tagen, geplan­ten Tur­niers auf drei Tage, aber nicht die für Sport­ler, die aus Kos­ten­grün­den bereits früh­zei­tig ihre Flug­ti­ckets gebucht hat­ten, ziem­lich ärger­li­che Ver­schie­bung um einen Tag nach hin­ten. Außer­dem gab es seit dem ers­ten Erschei­nen der Aus­schrei­bung etwas Durch­ein­an­der mit dem WTF-Sta­tus der letzt­end­lich doch noch als G2-Tur­nier ein­ge­stuf­ten Luxor Open.

Ins­ge­samt nah­men ledig­lich 240 Sport­ler aus 24 Län­dern an den Luxor Open teil – für ein G2-Tur­nier eine dra­ma­tisch nied­ri­ge Betei­li­gung, die wohl nicht nur den hohen Kos­ten für den wei­ten Flug geschul­det war, son­dern auch dem unglück­lich gewähl­ten Ter­min direkt vor den eta­blier­ten U.S. Open mit fast 1.600 Teil­neh­mern.

Luxor Open 2014 in Luxor - Sümeyye Manz mit ihrer Goldmedaille und Damen-Bundestrainer Carlos Esteves
Gold­me­dail­len-Gewin­ne­rin Sümey­ye Manz mit Damen-Bun­des­trai­ner Car­los Este­ves
Foto: Deut­sche Tae­kwon­do Uni­on (DTU)

Die Deut­sche Tae­kwon­do Uni­on (DTU) ent­schied sich wie die meis­ten euro­päi­schen Natio­nal­ver­bän­de dazu, ein Team bei zwar ähn­lich hohen Kos­ten aber deut­lich bes­se­ren Medail­len­chan­cen nach Ägyp­ten statt in die USA zu schi­cken. Mit der anschlie­ßen­den Teil­nah­me an den Fujai­rah Open konn­te die Rei­se noch zu einer klei­nen Nah­ost-Tour aus­ge­wei­tet wer­den.

Unter den acht dafür aus­ge­wähl­ten Top-Ath­le­ten, befan­den sich unse­re vier Ver­eins­mit­glie­der Sümey­ye Manz, Anna-Lena Fröm­ming, Rabia Güleç und Dani­el Manz. Selbst­ver­ständ­lich war auch der amtie­ren­de Welt­meis­ter Tahir Güleç nomi­niert, er muss­te aber auf Geheiß der Ärz­te wegen des Bru­ches am Hand­ge­lenk, den er sich eine Woche zuvor bei den Trel­le­borg Open zuge­zo­gen hat­te, zu Hau­se blei­ben. Die wei­te­ren vier Sport­ler im DTU-Spit­zen­team für Luxor und Fud­schai­ra waren Ser­gej Kolb, Levent Tun­cat, Alex­an­der Bach­mann und Vol­ker Wod­zich.

Die acht Ath­le­ten wur­den von den bei­den Bun­des­trai­nern Aziz Ach­ar­ki (Her­ren) und Car­los Este­ves (Damen) sowie Sport­di­rek­tor Hol­ger Wun­der­lich als Head of Team beglei­tet. Um die medi­zi­ni­schen Belan­ge küm­mer­te sich Phy­sio­the­ra­peut Andre­as Welz. Ursprüng­lich woll­ten auch unse­re Ver­eins­mit­glie­der Rahaf, Osayd und Osa­ma Saqr bei den Luxor Open antre­ten. Nach­dem aber die Jugend-Kate­go­rien ersatz­los gestri­chen wor­den waren und des­halb sei­ne Geschwis­ter nicht mehr teil­neh­men konn­ten, ver­zich­te­te auch Osa­ma, der bei den Senio­ren gemel­det war, auf den Start. Team- und Ein­zel­ge­büh­ren muss­ten nicht bezahlt wer­den, da die Ände­run­gen des Ver­an­stal­ters Anlass für den Rück­tritt waren.

Luxor Open 2014 in Luxor - Rabia Gülec bei der Siegerehrung mit Marina Sumic, Magda Wiet-Henin und Nina Kläy
Sil­ber­me­dail­len-Gewin­ne­rin Rabia Güleç bei der Sie­ger­eh­rung mit Mari­na Sumić, Mag­da Wiet-Hénin und Nina Kläy
Foto: Deut­sche Tae­kwon­do Uni­on (DTU)

Am glei­chen Wochen­en­de wie die Luxor Open wur­den auch die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten der Senio­ren aus­ge­tra­gen. Wir muss­ten also in Gum­mers­bach auf unse­re fünf bes­ten Sport­ler und siche­re Medail­len­ga­ran­ten ver­zich­ten.

Am Sams­tag, dem ers­ten Wett­kampf­tag des Tur­niers, kämpf­ten Anna-Lena und Rabia.

Anna-Lena hat­te vier Kämp­fe, schied aber gleich im ers­ten gegen die Unga­rin Edi­na Kot­sis, Jugend-Euro­pa­meis­te­rin 2010 und EM-Zwei­te 2012, aus. Rabia muss­te fünf­mal antre­ten und unter­lag erst im Fina­le Mari­na Sumić aus Kroa­ti­en, Jugend-Euro­pa­meis­te­rin 2010, EM-Zwei­te 2012 und WM-Zwei­te 2011. Sie hol­te sich damit Sil­ber und 12 Welt­rang­lis­ten­punk­te.

Luxor Open 2014 in Luxor - Sümeyye Manz bei der Siegerehrung mit Aya Ali Roubi und Paula Benes
Gold­me­dail­len-Gewin­ne­rin Sümey­ye Manz bei der Sie­ger­eh­rung mit Aya Ali Rou­bi und Pau­la Benés Ibá­ñez
Foto: Deut­sche Tae­kwon­do Uni­on (DTU)

Am zwei­ten Tag waren dann Sümey­ye und Dani­el an der Rei­he.

Luxor Open 2014 in Luxor - Sümeyye Manz mit ihren Söhnen Aurelio Kaan, Ilyas und Taylan
Sümey­ye Manz mit ihren Söh­nen Aure­lio Kaan, İly­as und Tay­l­an
Foto: Sümey­ye Manz

Sümey­ye gewann alle ihre drei Kämp­fe und konn­te damit bereits so kur­ze Zeit nach ihrer Rück­kehr auf die Wett­kampf­flä­che als drei­fa­che Mut­ter an ihre alte Form anschlie­ßen und sich die Gold­me­dail­le bei einem G2-Tur­nier sowie 20 Welt­rang­lis­ten­punk­te sichern.

Dani­el hat­te vier Kämp­fe zuge­lost bekom­men, gewann sei­nen ers­ten, schied dann aber im Vier­tel­fi­na­le gegen den spä­ter zweit­plat­zier­ten Lokal­ma­ta­do­ren Ghof­ran Zaki aus. Trotz der Ent­täu­schung über die ver­pass­te Medail­le, konn­te Dani­el immer­hin 4,32 Welt­rang­lis­ten­punk­te für sich ver­bu­chen.

Das Tur­nier wur­de von einem tra­gi­schen Ereig­nis am zwei­ten Wett­kampf­tag über­schat­tet, das alle Freun­de die­ser ver­gleichs­wei­se unfall- und ver­let­zungs­ar­men Sport­art erschüt­ter­te.

Luxor Open 2014 Luxor - Seyithan Akbalik
Seyithan Akbalık
Foto: masTaeKwonDo.com

Seyithan Akbalık, ein 20-jäh­ri­ger tür­ki­scher Wett­kämp­fer, der sei­ne jun­ge Kar­rie­re mit dem Gewinn des Jugend-Euro­pa­meis­ter­ti­tels 2009 gekrönt hat­te, danach aber aus gesund­heit­li­chen Grün­den eini­ge Jah­re pau­sie­ren muss­te, ver­starb auf der Kampf­flä­che an Herz­ver­sa­gen. Alle Wie­der­be­le­bungs­ver­su­che blie­ben erfolg­los. Die Nach­richt ging sofort um die Welt und sorg­te für Spe­ku­la­tio­nen und Gerüch­te. Wie sich her­aus­stell­te, war sein Tod aber nicht die direk­te Fol­ge einer Akti­on im Wett­kampf. Statt­des­sen brach er ohne Fremd­ein­fluss unver­mit­telt zusam­men. Seyithan hat­te offen­bar eine Vor­er­kran­kung am Her­zen, die zu sei­nem plötz­li­chen Herz­tod geführt hat. In Deutsch­land ster­ben dar­an jähr­lich um die 1.000 Men­schen wäh­rend des Aus­übens einer Sport­art. Dies ver­mag Seyit­hans Ange­hö­ri­ge aber kaum in der Trau­er über ihren Ver­lust zu trös­ten. Unser Mit­ge­fühl gilt sei­ner Fami­lie. Trotz die­ses schreck­li­chen Unglücks­falls beschlos­sen die Ver­an­stal­ter, das Tur­nier fort­zu­set­zen – eine Ent­schei­dung, die ihnen sicher­lich nicht leicht gefal­len sein dürf­te.

Luxor Open 2014 in Luxor - Rabia Gülec und Levent Tuncat mit ihren Medaillen und Damen-Bundestrainer Carlos Esteves sowie Herren-Bundestrainer Aziz Acharki
Sil­ber­me­dail­len-Gewin­ne­rin Rabia Güleç und Gold­me­dail­len-Gewin­ner Levent Tun­cat mit Damen-Bun­des­trai­ner Car­los Este­ves sowie Her­ren-Bun­des­trai­ner Aziz Ach­ar­ki
Foto: Hol­ger Wun­der­lich

Wei­te­re Medail­len für das DTU-Team hol­ten Levent Tun­cat (Gold), Alex­an­der Bach­mann und Vol­ker Wod­zich (jeweils Bron­ze).

Luxor Open 2014 in Luxor - Damen-Bundestrainer Carlos Esteves, Alexander Bachmann, Volker Wodzich, Daniel Manz, Sportdirektor Holger Wunderlich, Levent Tuncat, Physiotherapeut Andreas Welz, Sergej Kolb, Rabia Gülec, Anna-Lena Frömming, Sümeyye Manz und Herren-Bundestrainern Aziz Acharki
Das Team der DTU: Damen-Bun­des­trai­ner Car­los Este­ves, Alex­an­der Bach­mann, Vol­ker Wod­zich, Dani­el Manz, Sport­di­rek­tor Hol­ger Wun­der­lich, Levent Tun­cat, Phy­sio­the­ra­peut Andre­as Welz, Ser­gej Kolb, Rabia Güleç, Anna-Lena Fröm­ming, Sümey­ye Manz und Her­ren-Bun­des­trai­ner Aziz Ach­ar­ki
Foto: Hol­ger Wun­der­lich

Mit der sehr guten Bilanz von 2 x Gold, 1 x Sil­ber und 2 x Bron­ze beleg­te die deut­sche Mann­schaft punkt­gleich mit der fran­zö­si­schen Natio­nal­aus­wahl den vier­ten Platz in der Ver­eins­wer­tung, hin­ter den Bri­ten, den ägyp­ti­schen Gast­ge­bern und dem Team Aser­bai­dschans.

Luxor Open 2014 in Luxor - Yassine Trabelsi mit seiner Goldmedaille
Gold­me­dail­len-Gewin­ner Yas­si­ne Tra­bel­si
Foto: Tae­kwon­do Com­pe­tence Cen­ter (TCC) Fried­richs­ha­fen

Außer­dem konn­te sich der Tune­si­er Yas­si­ne Tra­bel­si die Gold­me­dail­le erkämp­fen. Er trat wie drei wei­te­re Sport­ler für den BSV Fried­richs­ha­fen an, einen der weni­gen Ver­ei­ne, die neben den Natio­nal­teams an den Luxor Open teil­nah­men. In der Län­der­wer­tung über­hol­te Deutsch­land dank Yas­si­nes Medail­le Aser­bai­dschan und nahm hin­ter Groß­bri­tan­ni­en und Ägyp­ten den drit­ten Rang ein.

Luxor Open 2014 in Luxor - Rabia Gülec und Sümeyye Manz vor dem Totentempel der Hatschepsut
Foto: Rabia Güleç

Herz­li­chen Glück­wunsch an alle Medail­len­ge­win­ner, vor allem an Sümey­ye und Rabia!

Luxor Open 2014 in Luxor, Ägyp­ten, von Sams­tag, 15.02.2014 bis Mon­tag, 17.02.2014:

Sümey­ye ManzD‑461. Platz
Anna-Lena Fröm­mingD‑57-
Rabia GüleçD‑622. Platz

Dani­el ManzH‑68-

(03.05.2014 Alfred Cas­ta­ño)

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